Astrokartographie: wo du leben könntest
Die Astrokartographie legt dein Geburtsbild auf die Landkarte. Nach der Lehre färbt jeder Ort ein wenig anders. Das ist Überlieferung, keine Wissenschaft.
Kostenlos, ohne Anmeldung, etwa drei Minuten.
Was Astrokartographie ist
Der Amerikaner Jim Lewis hat sie in den 1970er Jahren entwickelt, unter dem Namen „Astro*Carto*Graphy“. Die Idee: Im Moment deiner Geburt stand jeder Planet über einem anderen Ort der Erde an einer besonderen Stelle am Himmel.
Verbindest du diese Orte, entstehen Linien auf der Karte. Es gibt vier Arten. Nach der Lehre färbt der Planet einen Ort, der nahe an seiner Linie liegt.
- AC, der Aszendent: Der Planet ging an diesem Ort gerade auf. Es geht um dich selbst und wie du auftrittst.
- DC, der Deszendent: Der Planet ging unter. Es geht um Partnerschaft und das Gegenüber.
- MC, die Himmelsmitte: Der Planet stand am höchsten Punkt. Es geht um Beruf und Wirkung nach außen.
- IC, die Himmelstiefe: Der Planet stand am tiefsten Punkt. Es geht um Heimat, Wurzeln und das Zuhause.
Warum die Geburtszeit zählt
Die Erde dreht sich in vier Minuten um ein Grad. Eine Minute verschiebt die Linien daher um ein Viertel Grad nach Osten oder Westen. In Mitteleuropa sind das etwa 19 Kilometer.
Eine Stunde Unterschied macht über tausend Kilometer aus. Je genauer deine Geburtszeit, desto genauer die Karte. Frag deine Eltern oder schau in die Geburtsurkunde.
Welche Linien als leicht und welche als fordernd gelten
Die Überlieferung ordnet jedem Planeten eine Tendenz zu. „Fordernd“ heißt nicht schlecht. Manche suchen genau das.
- Leicht: Venus für Liebe und Genuss, Jupiter für Wachstum und Weite, Sonne für Kraft, Mond für Geborgenheit, Merkur für Austausch und Lernen.
- Fordernd: Mars für Tatkraft, aber auch Streit. Saturn für Ernst, Pflicht und Ausdauer. Pluto für Wandel und Intensität.
- Fordernd: Uranus für Unruhe und Freiheit, Neptun für Träume, aber auch Nebel und Unklarheit.
Tradition, keine Wissenschaft
Dass die Linien etwas über Orte oder über dich sagen, ist nicht belegt. Ein bekannter Test, bei dem Astrologen Geburtsbilder den passenden Persönlichkeitsbeschreibungen zuordnen sollten, fand keine Trefferquote über dem Zufall.
Nimm die Karte als Anregung, nicht als Entscheidung. Triff keine große Wahl allein deswegen.
Was der Wohnortfinder rechnet
Die Berechnung übernimmt UmbraLux, ein anderes Projekt. Im Wohnortfinder ist sie kostenlos, für Orte in Deutschland, Österreich und der Schweiz und für einige Regionen der Welt.
Du kannst sie als zweite Sicht dazunehmen, neben dem, was du selbst über Orte sagst. Ohne sie zählen deine Antworten allein.
Häufige Fragen
Kann ich Astrokartographie kostenlos berechnen?
Was, wenn ich meine Geburtszeit nicht kenne?
Soll ich dorthin ziehen, wo die Venuslinie verläuft?
Was passt zu dir?
Der Wohnortfinder fragt nach deinem Ort, deinen Menschen, deinem Alltag und deinem Zuhause. Am Ende stehen drei Arten von Orten mit Beispielen, was dein Zuhause braucht, Feng Shui für Bett und Schreibtisch und ein Versuch für 14 Tage.
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Quellen
Jim Lewis, Astro*Carto*Graphy, 1970er Jahre.
Carlson, A double-blind test of astrology, Nature 1985.
Alle Angaben geprüft am 24.10.2026.

