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Principium
Klarer werden · Geld und Druck

Warum macht mich nichts lange glücklich?

Das neue Auto steht im Hof, zwei Wochen später ist das Glück schon weg. Adrian vergleicht uns mit einem Maultier, das der Karotte vor der Nase hinterherläuft. Es gibt Zeiten zum Aufbauen und Zeiten, in denen du einfach leben darfst.

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Wie sehr lebst du gerade, statt nur zu funktionieren, von 1 bis 10? Plan eine Sache für diese Woche, die die Zahl um eins hebt.

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Mittwochabend „Bewusst leben“

Am Mittwochabend reden wir in kleiner Runde darüber, was im Alltag wirklich zählt.

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Geld ist ein gutes Werkzeug, bestes Tauschmittel in unserer Zeit, in unserer Gesellschaft. Aber wer es nicht nutzen kann, wer es nicht genießen kann, dem bringt das nichts. Dann nehme ich das einfache Beispiel. Man kauft sich ein neues Auto. Das ist ein unglaublich schöner Traum für viele Menschen. Dann hat man die Karre auf dem Hof stehen und nach zwei Wochen denkt man sich, bockt nicht mehr. Ist okay, habe ich jetzt. Ist halt so. Ja, der Traum erreicht, Ziel erreicht, aber ich spüre es nicht mehr. Das Glücksgefühl ist dazu weg. Und allzu oft sind wir Menschen dazu veranlagt, ob materielle Dinge oder immaterielle Dinge. Was wir haben, das wollen wir nicht. Und was wir wollen, das haben wir nicht. Das ist immer dieses Paradox an uns Menschen. Wir laufen immer den Dingen hinterher, haben wir sie, sind sie für uns uninteressant. Und dann laufen wir wie ein Maultier, wo die Karotte davor hängt, vor der Nase. Wir laufen und laufen und laufen. Das ist eine deutsche Mentalität. Viel arbeiten, viel tun. Bis zur Rente, am besten noch danach. Und immer etwas anstreben, ohne sich selbst zu leben. Und um das Leben selbst geht es ja. Es geht nicht nur ums Funktionieren. Es gibt Phasen im Leben, da müssen wir Gas geben, da dürfen wir aufbauen, wenn wir das Ziel haben. Und es gibt Phasen im Leben, da dürfen wir auch genießen. Am Leben zu sein, uns zu spüren.

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Das Principium-Zeichen: zwei Köpfe und ein Leuchtturm

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