
Klarer werden · Geld und Druck
Warum fühlt sich Arbeit wie Strafe an?
principium.one/klarer-werden · 1:22
Adrian sagt: Arbeit ist ein neutrales Wort, das Schwere kommt von dem, was wir damit verbinden.
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Arbeit ist ja ein ganz neutrales Wort. Das ist ja weder gut noch schlecht. Das, was wir damit verbinden, assoziieren, das ist negativ. Das ist meistens mit Bestrafung, mit ich muss arbeiten, um Geld zu verdienen, um zu überleben, um meine Familie zu versorgen, um mein Haus abzuzahlen. Ich mache etwas nur für andere, ich mache es nicht für mich, ich werde eingeschränkt, ich bin eingesperrt. Das sind oft diese Assoziationen, die wir mit Arbeit haben. Da ist es ganz wichtig, ich glaube, wenn jemand seine Tätigkeit, nennen wir es Tätigkeit, das, was wir tun, liebt und da aufblüht und da seine ganze Herzens- und Lebenskraft reingeben kann und möchte, dann ist auf einmal die Arbeit gar nichts Schlechtes mehr, weil sie macht Spaß, sie macht frei, sie macht glücklich. Es ist ein anderes Gefühl, was wir auf einmal damit haben. Heißt also, erst mal diese Assoziation zur Arbeit lösen, diese Bindung auflösen, ich nenne es dann Dissoziation, ich glaube, das Wort gibt es auch, dissoziieren und etwas neu aufbauen. So ein neues Verhältnis zur Arbeit herstellen. Kann für viele im Kopf schon eine Entlastung sein.
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